Wichtig: Die folgenden Hinweise sind keine Rechtsberatung oder Legitimation! Das Landgericht Berlin hat einen Fall vorliegen, in dem es u.a. um das berechtigte Interesse geht, eine Mietwohnung während einer Workation untervermieten zu dürfen, auch wenn der Vermieter dies verbietet. Dort heißt es: “Eine mehrmonatige “Workation” kann ein berechtigtes Interesse des Wohnraummieters an der vorübergehenden anteiligen Untervermietung der Wohnung im Sinne des § 553 Abs. 1 BGB begründen. Der Mieter darf sich aber nicht auf eine bloß abstrakte Darlegung seines Untervermietungsinteresses beschränken, sondern muss seine Pläne konkret darlegen; dies gilt erst recht, wenn er in der Vergangenheit hinter dem Rücken der Vermieterin die Wohnung nicht nur teilweise, sondern insgesamt und für mehr als das Doppelte der vertraglichen Miete sowie für einen Zeitraum von bis zu zwölf Monaten zu vermieten versucht hat.“ (Verweis auf openJur) Wir haben das zuständige Gericht ersucht, das “berechtigte Interesse” zu konkretisieren. Leider ohne Erfolg. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass ein anderes Gericht dem Urteil nicht unbedingt folgen muss. Es zeigt aber, dass man sich viel Geld sparen kann. Im besten Fall erlaubt der Vermieter die Untervermietung natürlich von sich aus.